Energieimport-Abhängigkeit für 78 % der Deutschen bedrohlich!
Vor dem Hintergrund wiederholter Energiekrisen empfindet eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung (78 %) die starke Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten als bedrohlich.
Und mehr als zwei Drittel (68 %) der Wahlberechtigten wünschen sich, dass die Bundesregierung die Abhängigkeit von Öl- und Erdgasimporten mit Hilfe eines verstärkten Einsatzes Erneuerbarer Energien und Speicher reduziert.
Diese Zahlen liefert eine Ende März durchgeführten YouGov-Repräsentativbefragung im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft.
Konflikte und Kriege stören globale Handelsrouten und treiben die Preise für Öl und Gas in die Höhe – mit kostspieligen Folgen für Wirtschaft und Verbraucher!
Bereits im Jahr 2022 stiegen die Preise im Zuge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und der damit verbundenen Wirtschaftskonflikte stark an. Aktuell belastet der Krieg im Iran die Märkte. Die anhaltende Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten ist dabei doppelt problematisch: nicht nur, dass die starken Preisschwankungen auf dem Weltmarkt sich negativ auf Wirtschaft und Verbraucher auswirken. Nach Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) fließen jährlich über 80 Mrd. Euro in andere Länder und fehlen der Wertschöpfung in Deutschland, konstatieren die Forschenden.
„Die wiederholten geopolitischen Krisen und explodierende Energiepreise öffnen sehr vielen Menschen die Augen vor den Abhängigkeiten aus der Nutzung fossiler Ressourcen und deren Lösung durch die Erneuerbaren. Deutlicher kann das Votum der Bevölkerung für Windenergie und Photovoltaik kaum ausfallen“, kommentiert unser CEO Jörg Busboom das Umfrageergebnis.
In diesem Sinn: bleiben wir weiterhin gemeinsam aktiv bei der Sache – gestalten wir die deutsche Energieversorgung lokal, nachhaltig und preiswert!
>> Hier geht es zu unserem aktuellen Publikumsfonds ÖKORENTA Erneuerbare Energien 16.
Abb.: PPstock – stock.adobe.com