Gasimportkosten lassen sich massiv reduzieren

Solarpark Gardessen mit Speichern

Wie kann die EU wirkungsvoll der Energiekrise trotzen, wie Importkosten für fossile Brennstoffe einsparen und wie Verbraucher vor extremen Preisschwankungen schützen? Dafür gibt es eine einfache Gleichung:

Heimische Energien + Speicher = Versorgungssicherheit

Eine aktuelle Studie von SolarPower Europe legt nun eindrucksvolle Zahlen und Fakten dazu vor:

  • Die bereits bestehenden Photovoltaikkapazitäten sparen der EU bereits jetzt Milliarden an Importkosten für fossile Brennstoffe. Allein in diesem Jahr beträgt der Wert bisher 10 Milliarden €! 
  • Mit diesen 10 Milliarden € hätte die EU rund 8 GW Solarenergie installieren können, was 12 % der gesamten EU-Installation des Vorjahres entspricht.
  • Alternativ hätte sie 44 GWh Batteriespeicherkapazität bereitstellen können – mehr als das Dreifache der im Vorjahr in diesem Segment installierten Menge.

Das Fazit der Studie: Europas Anfälligkeit für Versorgungsengpässe lassen sich wirkungsvoll verringern. Speicher- und Flexibilitätslösungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Maximierung des Wertes von grünem Strom, indem sie Lastspitzen abflachen und die Auswirkungen der Gaspreise auf die Strommärkte begrenzen. Unternehmen können durch Stromabnahmeverträge (PPAs), Solaranlagen vor Ort und Batteriespeicher ihre Energiekosten und Risiken deutlich reduzieren. 

Rekordzubau bei Batteriespeichern in Deutschland: rechnerisch drei Millionen Privathaushalte versorgt

Dass wir hier in Deutschland auf gutem Weg zu Energieunabhängigkeit sind, zeigen u.a. die Batteriespeicher-Investitionen: Im 1. Quartal 2026 wurden mehr als zwei Gigawattstunden (GWh) neue Speicherkapazität in Betrieb genommen. Der Zubau stationärer Batteriespeicher lag danach rund 67 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das geht aus einer aktuellen Auswertung von Daten der Bundesnetzagentur durch den Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hervor.

Insgesamt wuchs der Batteriespeicherbestand in Deutschland auf etwa 28 GWh, verteilt auf rund 2,5 Millionen Anlagen. Diese Speicherkapazität reicht rechnerisch aus, um den durchschnittlichen privaten Tagesstromverbrauch von rund drei Millionen Privathaushalten in Deutschland zu speichern.

„Es ist beeindruckend, was die Erneuerbaren und Batteriespeicher für Verbraucher sowie die gesamte deutsche Volkswirtschaft leisten. Sie senken teure Gasimporte und verringern den Bedarf an kostspieligen Reserve-Gaskraftwerken,“ kommentiert unser CEO Jörg Busboom die überzeugenden Zahlen.

Wer von der Entwicklung profitieren möchte, kann sich mit einer Beteiligung an unserem aktuellen Publikumsfonds ÖKORENTA Erneuerbare Energien 16 Wind, Solar, Speicher, bestens positionieren.

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Abb. © ÖKORENTA Gruppe

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