Europas Offshore-Windenergie-Pläne: machbar oder Utopie?

Europas Offshore-Windenergie-Pläne

Dieser Tage ist in den Medien viel über Windenergie auf See zu lesen. Der Anlass: Montag dieser Woche trafen sich auf Einladung des Bundeskanzlers Spitzenpolitiker sowie Vertreter der Industrie aus Deutschland und neun weiteren europäischen Staaten zum internationalen Nordsee-Gipfel in Hamburg, um die europäische Kooperation bei der Offshore-Windenergie zu stärken. Auf deren Ausbau setzt Europa große Hoffnungen. Der Strom vom Meer soll helfen, Industrie und Verkehr zu elektrifizieren und das Klima zu schützen. Zugleich soll der Offshore-Strom einen Beitrag leisten, Europas Abhängigkeit von Gas- und Ölimporten zu verringern.

Der dritte Nordsee-Gipfel knüpft an die Treffen von Esbjerg 2022 und Ostende 2023 an. In Ostende waren die Ausbauziele als Reaktion auf die Gasversorgungskrise ambitioniert gesetzt worden: Die bislang installierten 34,3 GW der Nordsee-Anrainer sollen bis 2030 auf 120 GW und bis 2035 auf enorme 300 GW steigen.

De facto kommt der Ausbau der Kapazitäten jedoch nicht voran. Die Finanzierung der Großprojekte ist komplex, die Genehmigungsverfahren sind langwierig und die Netzanbindung an das Festland muss oft erst geschaffen werden. Zudem braucht es eine koordinierte europäische Energiepolitik, um Synergien zwischen den Nordsee-Anrainern optimal zu nutzen. Herausforderungen, wohin man schaut. Ob und inwieweit die vereinbarten Kooperationsprojekte aus dem Gipfel nun tatsächlich Schwung in die Umsetzung bringen, bleibt abzuwarten.

Eine spannende und wichtige Diskussion, die wir selbstverständlich verfolgen und auch unseren Lesern gern zugänglich machen. Für unsere Fonds ist und bleibt Offshore-Windenergie jedoch völlig ungeeignet – keine Frage! Der Bau und Betrieb von Offshore-Windparks erfordert enorme Investitionen, ist mit hochkomplexen Risiken auch technischer Art durch die exponierte Lage auf See, wetterbedingte Verzögerungen, Wartungsprobleme sowie Unsicherheiten in der Netzanbindung verbunden und erfordert länderübergreifende schwierige Abstimmung und Kooperation.

ÖKORENTA Fonds setzen auf die Arbeitspferde der Energiewende

Wir halten uns mit unseren Fonds an die seit vielen Jahren als Assets bewährten Windparks an Land und an Solarparks auf Freiflächen. Sie sind die zuverlässige Basis der Energiewende mit kontinuierlichem Wachstum und weiterhin großem Potenzial.

Wer davon profitieren möchte, dem bietet unser aktueller Fonds ÖKORENTA Erneuerbare Energien 16 beste Voraussetzungen. Er verfügt über derzeit hervorragende Ankaufsbedingungen für ein reichhaltiges Portfolio aus lukrativen Wind- und Solarparkbeteiligungen in Deutschland.

>> Hier geht es zu unserem neuen Fonds ÖKORENTA Erneuerbare Energien 16

>> Mehr zum Nordsee-Gipfel beim IWR

>> Mehr zu den Offshore-Ausbauplänen in der Ostende-Deklaration vom 24.03.2023

Abb. © leungchopan, stock.adobe.com

Nach oben scrollen