Am raschen Ausbau der Erneuerbaren festhalten!

1. Landespolitiker finden klare Worte zu explodierenden Preisen für fossile Energien, anhaltender Eskalation im Nahen Osten und Versorgungssicherheit zu bezahlbaren Preisen.

Die Energieminister von 15 Bundesländern fordern vom Bundeswirtschaftsministerium, am Ausbau der Erneuerbaren Energien festzuhalten. Dieser bleibe eine wichtige Maßnahme, um die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffimporten zu verringern und damit Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Energieversorgung in Deutschland und Europa zu erhöhen. Die Bundesregierung wird zudem aufgefordert, die Absenkung der Stromsteuer auf alle Verbrauchsgruppen auszuweiten und weitere Maßnahmen wie eine Übergewinnsteuer zu prüfen, um Verbraucher und Industrie zu entlasten.

Die Energieminister waren auf Einladung Niedersachsens als Vorsitzland der diesjährigen Energieministerkonferenz (EnMK) am 27. März 2026 zu einer Sondersitzung in Berlin zusammengekommen. Die Punkte 5 und 6 der gemeinsamen Erklärung, die von allen Ländervertretern mit Ausnahme Bayerns unterzeichnet wurde, lauten: „Die Energieministerinnen und -minister sowie -senatorinnen stellen fest, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien eine wichtige Maßnahme bleibt, um die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffimporten zu verringern und damit Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Energieversorgung in Deutschland und Europa zu erhöhen. Ihr Ausbau und die Transformation von Industrie- und Produktionsprozessen mittels des Einsatzes wirtschaftlicher grüner Energien sichert Industriestandorte, trägt zu einer regionalen Wertschöpfung bei und schafft Arbeitsplätze.  Zugleich gilt es, die Infrastruktur weiter aus- und umzubauen und sie resilient gegen Krisen aufzustellen. Für den notwendigen Aus- und Umbau der Energieinfrastruktur braucht es stabile gesetzliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsinstrumente.“

Deutlicher könnte die Situation mit ihren notwendigen Schlussfolgerungen nicht auf den Punkt gebracht werden! 

2. Klimaschutzprogramm 2026 macht Deutschland moderner und unabhängiger von Öl und Gas

Etwa zeitgleich hat das Bundeskabinett das von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm 2026 verabschiedet. Das Programm umfasst 67 Maßnahmen, mit denen Deutschland im Jahr 2030 sieben Mrd. Kubikmeter Erdgas, rund vier Mrd. Liter Benzin und rund 27 Mio. Tonnen CO₂ zusätzlich einsparen kann. Zentrale Maßnahme ist der beschleunigte Ausbau der Windenergie!

„Deutschland spart durch die Wirkung der beschlossenen Maßnahmen allein im Jahr 2030 rund drei Mrd. € an Erdgasimporten beim Durchschnittspreis des vergangenen Jahres ein; bei den aktuellen Preisen sogar rund 4,5 Mrd. €. Auch bei Benzin werden Jahr für Jahr Milliardensummen eingespart, die ansonsten ins Ausland gehen würden“, heißt es in der Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums.

„Es gibt sie, die vernunftbegabten Stimmen, die deutlich die fatalen Folgen der fossilen Energieversorgung benennen, die unsere Branche und auch wir seit Jahrzehnten anmahnen! Nun müssen konkrete Handlungen folgen!“ fordert unser Vorstandsvorsitzender Jörg Busboom.

Wer mit uns am beherzten Ausbau der Erneuerbaren arbeiten und davon profitieren möchte, sei unser aktueller Fonds ÖKORENTA Erneuerbare Energien 16 wärmstens empfohlen!

>> Hier geht es zum ÖKORENTA Erneuerbare Energien 16

>> Mehr zur gemeinsamen Erklärung der 15 Bundesländer

>> Mehr zum Klimaschutzprogramm 2026

Abb.: Montage © ÖKORENTA Gruppe

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