Wieder einmal müssen wir bitter spüren, was geopolitische Konflikte in Regionen, aus denen wir fossile Energieträger beziehen, mit Märkten und Preisen anrichten! Die Branche der Erneuerbaren prognostiziert seit Jahrzehnten die Gefahren fossiler Energien, die tatsächlich auch wiederholt zu leidvoller Realität werden. Aber führen sie auch zur Einsicht? Erst vor wenigen Tagen jährte sich die atomare Katastrophe von Fukushima zum 15. Mal und gleichzeitig wurde in Brüssel über eine Renaissance der Kernkraft diskutiert. Unser Energiesystem erweist sich immer wieder als geopolitisch erpress- und physisch verwundbar, zugleich wird aktuell der weitere Ausbau von Gaskraftwerken als Zukunftslösung deklariert.
Warum bloß fällt das Umdenken so schwer, obwohl wir doch schon längst die Lösung kennen? Eine Vollversorgung durch Erneuerbare Energien ist im Vergleich mit anderen diskutierten Möglichkeiten schnell und technologisch einfach umzusetzen und erfordert nichts weiter als das konsequente Weiterbeschreiten eines Weges, auf dem schon sehr erfolgreich eine erhebliche Distanz zurückgelegt wurde! Die Erneuerbaren Energien können auf einen Schlag die Souveränität in der Energieversorgung schaffen, die uns zukünftig unabhängig von abgesperrten Versorgungswegen, Pipelines und Handelsrouten macht.
Ein interessantes Umfrageergebnis zeigt: Die Bevölkerung in Deutschland weiß um diese Zusammenhänge!
Angesichts zunehmender internationaler Konflikte herrscht in der deutschen Bevölkerung ein großes Misstrauen gegenüber fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinium hervor, die die Deutsche Umwelthilfe (DUH) veröffentlicht hat. Demnach sind 72 % der Befragten überzeugt, dass die Abhängigkeit von fossilen Energielieferungen das Risiko internationaler Konflikte erhöht. 57 % sehen dadurch die nationale Sicherheit geschwächt. 58 % der Menschen in Deutschland wünschen sich eine Priorisierung der Energiewende. Bemerkenswert: Die Umfrage wurde im Februar 2026 noch vor dem Kriegsbeginn im Iran durchgeführt! Auch interessant: Seit Beginn des Krieges verzeichnen Anbieter von Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen für Privathäuser einen deutlichen Auftragszuwachs. Wird der Preisschock zum Motor der Energiewende? Den Menschen in Deutschland ist offenbar längst bewusst, wofür die Politik nun weiterhin den Rahmen schaffen muss.
Unser Appell
Es ist Zeit, dass die Bundesregierung endlich einen Schlussstrich unter das Kapitel fossile Energieträger zieht und eine Strategie für den schrittweisen Ausstieg aus Öl und Gas vorlegt. Zugleich braucht es einen realistischen Zeitplan für den bislang hinterherhinkenden Ausbau der Stromnetze und für eine Integrationsstrategie der Erneuerbaren Energien, die diese nicht abwürgt, sondern voranbringt! Wieder einmal bestätigen uns die geopolitischen Ereignisse: Die Erneuerbaren Energien sind Sicherheitsenergien – die aktuelle Krise ist dafür eine erneute Lektion!
Welche Erkenntnisse können Investoren und Anleger aus den wiederholten Energiekrisen ziehen?
„Wer in Erneuerbare Energien investiert, bekommt abermals die Bestätigung, dass die Investitionsentscheidung goldrichtig und ein sicherer Hafen ist. Energie aus heimischen Ressourcen wird immer mehr gebraucht und laufend einen Absatzmarkt finden! Auch weiterhin bieten sich hier enorme Chancen und Potenziale, denn der Finanzierungsbedarf für die Energiewende bleibt hoch. Sie ist ein großer gemeinschaftlicher Kraftakt, der am Ende sehr viele Vorteile für den Industriestandort Deutschland bieten und langfristig volkswirtschaftliche Unabhängigkeit sichern wird. Es steht für mich außer Frage, dass diese Faktoren schon bald auch von Ländern erkannt werden, die jetzt noch beharrlich in alten Energiesystemen weitermachen“, so unser CEO Jörg Busboom.
Wer jetzt in den starken Markt der Erneuerbaren Energien einsteigen will, kann dies durch eine Beteiligung an unserem aktuellen Publikumsfonds ÖKORENTA Erneuerbare Energien 16.
>> hier geht es zu unsere Fonds ÖKORENTA Erneuerbare Energien 16
>> mehr zur Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinium
Abb.: © ÖKORENTA Gruppe